Die Heizkurve ist die wichtigste Einstellung deiner Wärmepumpe. Sie sagt der Anlage, wie warm das Wasser bei welcher Außentemperatur sein soll. Ab Werk steht sie oft zu hoch, damit sich niemand beschwert. Das kostet jeden Tag Geld.
Je kälter es draußen ist, desto wärmer muss das Heizungswasser sein. Bei vielen Geräten stellst du dafür zwei Werte ein. Die Neigung bestimmt, wie stark die Vorlauftemperatur bei Kälte steigt. Das Niveau schiebt die ganze Kurve nach oben oder unten.
Andere Geräte nutzen einen Fußpunkt und einen Endpunkt. Der Endpunkt ist die Vorlauftemperatur am kältesten Tag, der Fußpunkt die bei mildem Wetter. Die Logik ist dieselbe.

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Zum BuchEin Haus ist träge. Bis eine Änderung wirklich ankommt, vergehen ein bis zwei Tage, bei Fußbodenheizung oft länger. Deshalb gilt:
Als Faustregel senkt 1 Grad weniger Vorlauf die Raumtemperatur um etwa ein halbes bis ein Grad. Wer so in kleinen Schritten vorgeht, findet in zwei bis drei Wochen die Einstellung, bei der es gerade warm genug ist.
Nein, solange du in kleinen Schritten vorgehst und dir die alten Werte vorher fotografierst. Dann kannst du jederzeit zurück.
Das hängt vom Haus ab. Allgemeine Startwerte für Heizkessel liegen bei Heizkörpern um 1,0 bis 1,6. Bei einer Wärmepumpe sind gute Werte meist deutlich niedriger.

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