Werkstatt Klartext · Ratgeber

E-Bike-Akku überwintern: so verliert er keine Kapazität

Viele laden den Akku vor dem Winter auf hundert Prozent, damit er im Frühjahr bereit ist. Genau das lässt ihn schneller altern. Mit drei einfachen Regeln bleibt die Reichweite erhalten.

So lagerst du richtig

  1. Auf einen mittleren Stand bringen. Bosch nennt 30 bis 60 Prozent, Shimano etwa 70 Prozent. Ziel ist die Mitte.
  2. Abnehmen und kühl lagern. Etwa 10 bis 20 Grad, trocken. Nicht in die kalte Garage, nicht neben die Heizung.
  3. Alle paar Monate prüfen. Ist der Stand unter die Hälfte gefallen, kurz nachladen.

Warum die Reichweite im Winter sinkt

Ein kalter Akku gibt seine Energie schlechter ab. Die Reichweite sinkt spürbar, kommt aber zurück, sobald er wieder warm ist. Echte Alterung erkennst du daran, dass die Reichweite auch bei Zimmertemperatur dauerhaft klein bleibt.

Setze den Akku im Winter erst kurz vor der Fahrt ein und lass ihn bis dahin im Warmen. Nach Frost erst aufwärmen, dann laden.

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Akku lädt nicht?

Das ist selten ein defekter Akku. Prüfe erst die Temperatur, dann die Kontakte auf Schmutz und Feuchtigkeit, dann das Ladegerät an einer anderen Steckdose. Erst danach ist der Akku dran.

Häufige Fragen

Darf der Akku am Rad bleiben?

Über den Winter besser nicht. Abnehmen und drinnen kühl und trocken lagern.

Schadet eine Thermohülle?

Beim Fahren hilft sie. Vor dem Laden aber abnehmen, damit der Akku seine Wärme abgeben kann.

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